Praktische Tipps zum sicheren Einkauf

Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie werden Schritt für Schritt gelockert.

In Bayern dürfen ab Montag, den 27. April Geschäfte bis zu einer maximalen Verkaufsfläche von 800 Quadratmeter wieder öffnen. Die offizelle Vorgabe lautet ein Kunde pro 20 Quadratmeter. Das bedeutet eine maximal zulässige Kundenzahl von 40 Personen pro Laden.

Auch Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen sind wieder geöffnet. Bereits eine Woche zuvor wurden Bau- und Gartenmärkte sowie Gärtnereien wieder aufgesperrt. Voraussetzung dafür sind Abstandsregeln und Hygienekonzepte.

Wir haben auf dieser Seite für Sie zusammengestellt, was Sie beim Besuch der Läden sowie beim Einkauf beachten sollten und wie Sie den Zahlungsvorgang am besten organisieren.

5 grundlegende Tipps zum Einkauf:

  • Bringen Sie eine eigene Tasche mit.
  • Halten Sie den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Metern ein.
  • Zahlen Sie kontaktlos.
  • Fassen Sie sich während und nach dem Einkaufen nicht ins Gesicht, bis sie Ihre Hände gründlich gewaschen haben.
  • Zu Hause als Erstes die Hände gründlich waschen. Am besten nach dem Ausräumen der Einkaufstaschen nochmals Händewaschen.

Muss ich beim Einkauf eine Maske tragen?

Mund und Nase müssen ab 27.04.2020 nicht nur beim Bankbesuch, sondern unter anderem auch auf Bahnsteigen und im öffentlichen Nahverkehr bedeckt sein.

Ab Montag, 27. April gilt in Bayern in Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln offiziell eine sogenannte "Mund-Nasen-Schutzverpflichtung".

Dieser Begriff wird landläufig mit einer Maskenpflicht übersetzt. Dies ist laut bayerischer Staatsregierung aber keine Pflicht, eine richtige Schutzmaske zu tragen. Vielmehr müssen Mund und Nase bedeckt werden. Ausreichend dafür sind etwa ein Schal oder eine selbst genähte Maske.

Laut Ministerpräsident Markus Söder spiele der Mund-Nase-Schutz eine "ganz zentrale Rolle", um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Warum ist Händewaschen so wichtig?

Saubere Hände wurden früh als wichtiger Schlüssel im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus identifiziert. Denn die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern.

Sie kommen in den unterschiedlichsten Situationen mit Keimen in Kontakt und können diese auf alles übertragen, das anschließend angefasst wird. Deshalb ist z.B. auch Lächeln das neue Händeschütteln. Und viele Menschen achten deutlich mehr darauf, ob und wann sie sich ins Gesicht fassen als zuvor.

Denn wer mit seinen Händen sein Gesicht berührt, läuft Gefahr, dass Erreger über Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen.

Händewaschen unterbricht diesen Übertragungsweg und schützt vor Infektionen.

Soll ich bargeldlos bezahlen?

Viele Händler bitten um kontaktlose Zahlung, um Kunden und Mitarbeiter zu schützen.

Die Reduzierung von Kontakten gehört zu den wesentlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Deshalb ist es ratsam, auch beim Bezahlen den direkten Kontakt mit anderen Personen zu vermeiden.

In vielen Geschäften wird um bargeldloses und soweit möglich um kontaktloses Bezahlen gebeten. Dies ist mit Ihrer digitalen Karte, Ihrer girocard (Debitcard) oder Ihrer Kreditkarte möglich.

In vielen Geschäften können Sie jetzt Beträge bis 50 Euro ohne PIN-Eingabe bezahlen – also komplett kontaktlos.

Ganz neu: Zahlen Sie Ihre Einkäufe mit Apple Pay. Durch die biometrische Authetifizierung entfällt hier die PIN-Eingabe in den meisten Fällen (je nach technischer Ausstattung des Bezahlterminals) auch bei Beträgen über 50 Euro.

Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr bei Bargeld?

Die Bargeldversorgung in Deutschland ist sichergestellt. Infektologen halten die Gefahr einer Ansteckung über Geld für sehr gering.

Das Bezahlen mit Bargeld ist natürlich weiterhin möglich. Auch die Versorgung mit Bargeld in Deutschland ist sichergestellt.

Infektiologen wie René Gottschalk als auch die Deutsche Bundesbank halten die Gefahr einer Ansteckung über Geldscheine und Münzen für sehr gering.

Laut Bundesbankvorstand Johannes Beermann wurden die Euro-Banknoten sogar so entworfen, dass sie trotz der täglichen Nutzung kaum verschmutzen. Zudem ersetzt die Bundesbank verschmutzte Geldscheine regelmäßig durch Neue.

Dennoch sollte Sie sich auch hier nach dem Einkaufen und dem Austausch von Bargeld gründlich die Hände waschen.

Soll ich beim Einkaufen Einmalhandschuhe tragen

Das Robert Koch-Institut schreibt: "Grundsätzlich gilt, dass das Tragen von medizinischen Einmalhandschuhen nicht die hygienische Händedesinfektion ersetzt!"

Auch bei Einmalhandschuhen gilt, dass man sich nicht damit ins Gesicht greifen sollte, da sich Viren auf dem Gummi halten und weitergegeben werden können. Außerdem sollte man diese Handschuhe nicht zu lange tragen, um das Schwitzen der Hände zu vermeiden.

Falls Sie sich trotzdem für Handschuhe entscheiden, sollten Sie die Anleitung des Robert Koch-Instituts befolgen.

Was muss ich sonst noch beachten?

Abstand ist weiter das zentrale Gebot. Achten Sie darauf, dass Sie während Ihres Einkaufs die empfohlenen 1,5 bis 2 Meter Abstand zwischen sich und andere Personen bringen. Das schützt Sie im Regelfall vor einer Tröpfcheninfektion.

Sollten Sie in der Öffentlichkeit Husten oder Niesen müssen, beachten Sie Empfehlungen der offiziellen Stellen.

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!

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