Crowdfunding:

Neue Partner für Crowdfunding-Projekt der VR-Bank Rottal-Inn eG

Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten (sitzend, von links) Wolfgang Beißmann,Wolfgang Grubwinkler und Klaus Schmid. Über die Zusammenarbeit freuen sich Vorstand Direktor Claudius Seidl (hinten links) und Projektleiter Thomas Hofbauer.

Drei weitere starke Partner für die Crowdfunding-Initiative der VR-Bank Rottal-Inn eG

Pfarrkirchen. Vor einem Jahr startete die VR-Bank Rottal-Inn eG ihr Crowdfunding-Projekt - als erste Bank Bayerns. Nun ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Vergangenen Donnerstag unterzeichneten die Bürgermeister der drei Landkreis-Städte eine Kooperationsvereinbarung mit der Bank. Bei der Pressekonferenz berichteten Direktor Claudius Seidl und Projektleiter Thomas Hofbauer auch über die bisherige Erfolgsgeschichte der Plattform und klärten Wolfgang Beißmann (Pfarrkirchen), Wolfgang Grubwinkler (Eggenfelden) und Klaus Schmid (Simbach) über das Grundprinzip der Crowdfunding-Plattform auf.

Relativ neu und eigentlich doch eine uralte Geschichte, wie Claudius Seidl bemerkte: Früher seien die Vereine von Haus zu Haus gegangen, wenn sie für ein Vorhaben Spenden sammeln wollten, heute gibt es dafür die Internet-Plattform der VR-Bank (vrbk.viele-schaffen-mehr.de).

Vereine oder Organisationen, die Unterstützung bei der Realisierung ihrer Projekte suchen, können hier ihre Idee konkrekt beschreiben und so um potentielle Unterstützer werben. Während der zweiwöchigen Startphase muss der Projektinitiator möglichst viele Fans – die Anzahl ist abhängig von der benötigten Finanzierungssumme -  für das Projekt gewinnen. Ist diese Hürde genommen, beginnt die dreimonatige Finanzierungsphase. Kommt die gewünschte Summe jedoch nicht zustande, werden alle Spenden zurücküberwiesen. Auch die VR-Bank hilft mit, den Betrag zu erreichen. Auf jede Spende ab fünf Euro legt die Bank 25 Prozent drauf, bis ihr jährlicher Spendentopf von 25 000 Euro aufgebraucht ist. Diese Art der Projektfinanzierung passe sehr gut zur Philosophie der Genossenschaftsbanken, so Direktor Claudius Seidl. Das Ganze ist für den Verein obendrein kostenlos und die Unterstützer können sich sicher sein, dass die Spende auch wirklich beim gewünschten Projekt ankommt. Wird die benötigte Summe nach dieser Zeit jedoch nicht erreicht, werden alle Spenden wieder zurücküberwiesen – nur die 25% Beteiligung der Bank ist den Initiatoren sicher. Der Spendentopf ist nach fast einem Jahr zwar schon fast geleert, Direktor Seidl sagte bei dem Treffen mit den Bürgermeistern aber bereits zu, dass die Bank wieder 25 000 Euro für das im Oktober beginnende zweite Projektjahr zur Verfügung stellen wird.

Der Erfolg im ersten Jahr gibt der Bank Recht. Wie Thomas Hofbauer mitteilte, wurden bisher 16 Projekte eingereicht und sie alle konnten dank der Spenden von 742 Unterstützern sowie dem Co-Funding der Bank umgesetzt werden. Mehr als 80.000 € wurden so für Projekte in der Region gesammelt.

Mit dem unterzeichneten Kooperationsvertrag verpflichten sich die drei Städte zu nichts, künftig können sie aber Vereine und Organisationen, die bei der Finanzierung ihrer Projekte Unterstützung suchen, direkt an die Plattform der VR-Bank Rottal-Inn eG verweisen. Im Gegenzug erhält die Bank drei starke Ansprechpartner zur Gewinnung neuer Projekte.

„Eine hervorragende Sache“, wie Klaus Schmid abschließend ganz im Sinne seiner Bürgermeister-Kollegen feststellte.

Aktuelle Projekte, die sich über zahlreiche Unterstützer freuen würden, finden Sie im Internet unter www.vrbk.viele-schaffen-mehr.de.